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Helmut Schmidt wird das Zitat zugeordnet, wer Visionen habe, müsse zum Arzt gehen. Dieses Wort war in einer kontroversen Diskussion gefallen; es entsprach keineswegs seiner geistigen Grundhaltung. Denn was wäre aus der Bundesrepublik Deutschland geworden, hätte es zum richtigen Zeitpunkt nicht Persönlichkeiten gegeben, die mit der Kraft ihrer Visionen Veränderungen auf den Weg gebracht haben?
Was im Großen gilt, gilt auch im Kleinen, in Städten und Gemeinden. Die seit 2005 durchgeführten Altenburger Prinzenraub Festspiele sind ein Beispiel dafür, wie Visionen eine Region und ihre Menschen motivieren, begeistern und schließlich verändern können. Mit den Festspielen bekennen sichdie Altenburger zu ihrer Geschichte, und mit der Aneignung dieser Geschichte, dem spielerischen Bewusstmachen konkreter Ereignisse, der Einordnung in das Landesgeschehen geht ein Prozess der Selbstfindung einher. Man erfährt, woher man kommt, zu wem man gehört, was die eigene Identität ausmacht.
An den Altenburger Prinzenraub Festspielen wirkten jährlich ca. 400 Akteure vor und hinter den Kulissen mit. Sie schufen über einen Zeitraum von sieben Jahren ein Gemeinschaftserlebnis für über 90.000 Besucher. In dieser Zeit sind die Festspiele zu einem wichtigen Treffpunkt im Altenburger Land geworden, der das Selbstbewusstsein seiner Menschen stärkte, den Tourismus förderte und die städtische Wirtschaft anregte.
Das vorliegende, reich bebilderte Buch dokumentiert die siebenjährige Festspielgeschichte.
Festeinband
24 x 22 cm
80 Seiten
146 Abbildungen vierfarbig
Deutsch
ISBN: 978-3-937940-78-6